Reviews

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MAGICMAD Reviews:

 

Die mir vorliegende Demoversion enthält nur die Hälfte des Albums "Visions" des Hamburger Visionärs Mat, bekannt unter dem Pseudonym MAGICMAD, und dennoch komme ich nicht umhin, ein paar Zeilen des Lobes zu verfassen. Es wäre eine Schande, wenn diese Perle unbeachtet an der Nation vorübergehen würde. MAGICMAD ist im Grunde ein Ein-Mann-Projekt. Protagonist Mat hat alle Spuren eigenständig in seinem eigenen Studio eingespielt und sich lediglich für Mix und Mastering professionelle Hilfe ins Boot geholt.

Die 6 hier vorliegenden Songs hingegen klingen keineswegs nach D.I.Y.S. Hier gibt es musikalisch wie produktionstechnisch das volle Brett. Vielleicht ist es von Vorteil, dass Mat hier keine Kompromisse eingehen musste und dass er kreativ für 5 ist, stellt er eindrucksvoll unter Beweis. Der Opener "She want's the rock'n'roll" beispielsweise erinnert an die 69 EYES, allerdings mit einer rockigeren Grundessenz. Ein flotter Beat, drückende Akkordfolgen, melodische Leads und eine angenehme tiefe Gesangsstimme lassen den Song sofort in die Beine fahren. Mit dem Kracher "Seven Years" geht es weiter, eine neue Hymne ist geboren. Der Song lebt von einer großartigen Hookline und ist wie geschaffen für große Hallen. Ab "Every Day" wird der Gothanteil etwas zurückgenommen und psychodelische Elemente werden der Mixtur beigemischt. Der zweite Teil der Demo ist somit eher dem Rock'n'Roll gewidmet und gipfelt im abschließenden "Name of love" der auch von Jim Morrison hätte geschrieben und gesungen(!) worden sein. Mancher mag jetzt von mangelnder Identität reden, ich sage Danke und freue mich bereits auf das Erscheinen der kompletten CD "Visions".

Im Übrigen hat Mat mittlerweile eine echte Band um sich geschaart, die sich aufmachen möchte, die Bühnen dieser Welt zu erobern. Hoffen wir, dass ihr Weg sie auch nach Frankfurt a. M. führen wird.

Geschrieben von : Robert Kalix (FFM Rock)